Ansässige Unternehmen
In Minden befinden sich verschiedene mittelständische Betriebe.
ABB (ehemals Schoppe & Faeser), Elektrotechnik
BASF, Zweigwerk, (ehemals Knoll AG)
Deutsche Bahn, DB Systemtechnik und Forschungs- und Technologiezentrum
EDEKA Minden-Hannover, Zentrale, Handel
Harting, Zweigwerk, High-Tech
KAMPA AG, Hauptsitz, Häuser
Melitta, Stammwerk, Kaffee- und Reinigungs-Produkte
Stadtwerke - seit 2002 im Eigentum der E.ON Düsseldorf
WAGO, Stammwerk, Verbindungstechnik
Ansässige Unternehmen
In Petershagen-Lahde befindet sich das Elektrizitätswerk mit dem größten Steinkohleblock Europas. Größter Arbeitgeber ist das Diakonische Werk Minden mit verschiedenen Einrichtungen in Petershagen.
Bauwerke
Ev. Stadtkirche, ehem. St. Petri. Um 1360 gegründet, 1553 abgebrannt. Der 1615-18 entstandene ist eine gotisierende dreischiffige Hallenkirche nach dem Vorbild der Stadtkirche in Bückeburg. Anders als in Bückeburg verzichtete man jedoch auf eine aufwändige Schaufassade. Der Turm wird von einer welschen Haube des 18. Jh. bekrönt. Aus der ehemaligen Schlosskapelle stammt der Renaissancetaufstein. Zur weiteren Ausstattung gehört ein Kronleuchter mit Doppeladler, der 1647 bezeichnet ist.
Synagoge. Backsteinbau, 1846/47 errichtet.
Schloss. Die Anlage wurde 1544-47 unter Bischof Franz II. von Waldeck durch den schwäbischen Baumeister Jörg Unkair errichtet. Die Bauarbeiten wurden durch den Schmalkaldischen Krieg vorzeitig beendet; Nordflügel um 1565 entstanden; nochmalige Umgestaltung um 1610.
Ehemalige Stadtschule. Putzbau mit flachem Dreiecksgiebel, 1826 errichtet.
Pfarrhaus. Schlichter Putzbau mit Krüppelwalmdach, erbaut 1829.
Von den ADELSHÖFEN hat sich nur noch der ehemalige Besselsche Hof, Mindener Straße 52, erhalten. Das einstige Wohnhaus wurde 1765 durch August Samuel Ehrenreich von Bessel errichtet. Es ist ein zweigeschossiger Massivbau mit dreiachsigem Mittelrisalit, den man in späterer Zeit für schulische Zwecke mehrfach umgebaut hat. In der Mittelachse befinden sich die Reste des früheren Portals; die zugehörige Freitreppe ist jedoch nicht mehr vorhanden. Von 1938 bis 1992 wurde der Bau als Schiffer-Berufsschule genutzt.
Die ursprünglich zumeist in Fachwerk errichteten Wohnbauten wurden durch Umbauten oftmals stark verändert. Hervorzuheben: – FÄHRSTR. 2, Dielenhaus, 1651 bezeichnet. – FISCHERSTADT 2, um 1600 – HAUPTSTR. 8. Dielenhaus, 1705 bezeichnet. Die Utlucht wurde 1811 hinzugefügt. – MINDENER STR. 14, so genanntes Altes Zollhaus. Eingeschossiger Fachwerkbau, um 1600 erbaut; am Giebel befinden sich Reste von Schnitzereien.
Bauwerke
Minden besitzt neben einer sehenswerten Altstadt mit dem Dom St. Gorgonius weitere interessante Baudenkmäler, die seine Geschichte als ehemalige preußische Festung heute noch lebendig werden lassen. Sehenswert sind vor allem die historische Altstadt (Museumszeile, "Windloch", Alte Münze, St. Petri und St. Simeonis), der Martinikirchhof (St. Martini, Altes Zeughaus, Schwedenschänke), die am Weserufer gelegene Fischerstadt mit Teilen der alten Stadtbefestigung und das nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend neu errichtete Alte Rathaus mit einem Laubengang aus dem 13. Jahrhundert. In Minden befindet sich außerdem das zweitgrößte Wasserstraßenkreuz Deutschlands. Hier wird der Mittellandkanal über die Weser geführt.
Bestandsentwicklung
Jungstörche, noch nicht ganz flugfähig, in Brandenburg
Storch (hebt gerade das rechte Bein an)
Weißstorch1934, bei der ersten Storchenzählung, gab es etwa 9.000 Storchenpaare auf den Gebiet des heutigen Deutschlands, 1959 gab es etwa 4.800 Storchenpaare, in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde mit etwas weniger als 3.000 Paaren ein Tiefststand erreicht. Zu Beginn des dritten Jahrtausends gibt es in Deutschland wieder etwa 4.500 Storchenpaare, wobei aber in der amtlichen Statistik einige hundert Paare nicht gezählt werden, weil sie vom Menschen wieder angesiedelt wurden. Etwa 90 Prozent der Störche in Deutschland nisten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
In der Schweiz gab es um 1900 etwa 140 Brutpaare. Der Bestand nahm aber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr ab, so dass 1950 keine Störche mehr in der Schweiz brüteten. Durch Auswilderung und Schutz ist der Bestand heute (2004) jedoch wieder auf etwa 200 Paare angestiegen.
In Österreich finden sich die größten Brutbestände im Burgenland und im Marchfeld entlang der Donau. Erst in den letzten Jahrzehnten bemüht man sich die Brutbestände zu sichern, die durch die sinkende Zahl an Wiesen gefährdet sind. Speziell im Marchfeld kehren die Störche wieder auf Nistplätze auf Bäumen in freier Natur zurück, während sie im Burgenland Nester auf Hausdächern zum Ortsbild vieler Orte gehören. Die erste Bestandserhebung wurde 1934 durchgeführt und ergab 77 Brutpaare, während es 1962 393 waren.
Besucherbergwerk Kleinenbremen
Das Besucherbergwerk Kleinenbremen ist ein Bergwerk im Stadtteil Kleinenbremen der Stadt Porta Westfalica, das im Mai 1988 eröffnet wurde und in einem Teil der stillgelegten Eisenerzgrube Wohlverwahrt im Wesergebirge eingerichtet ist. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde in der Grube noch Eisenerz abgebaut.
Die Einfahrt erfolgt mit einem Dieseltriebwagen der Mindener Kreisbahn. Mit der Grubenbahn werden die Besucher bei den Führungen zu den interessantesten Stellen gefahren, die dann näher vorgestellt werden.
Die harten Arbeitsbedingungen der Bergleute werden ebenfalls vorgestellt. Unter Tage hat sich ein größerer See gebildet, der als „Blaue Lagune“ bezeichnet wird.
Im zum Besucherbergwerk gehörenden „Museum für Bergbau und Erdgeschichte“ wird dargestellt, wie sich der Bergbau und die Arbeitsbedingungen der Bergleute im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Bildung
Minden ist Standort der Fachbereiche Architektur, Bauingenieurwesen und Projektmanagment der Fachhochschule Bielefeld
Bockwindmühlen
Bockwindmühle Neuenknick
Bockwindmühle Oppenwehe
Bockwindmühle Wehe
Brutverhalten
Weißstorchenpaar am NestEr nistet auf Felsvorsprüngen, Baumstümpfen, dicken Ästen, Kaminen und Hausdächern und bevorzugt feuchte und wasserreiche Gegenden. Der größte Teil dieser Vögel brütet in Mittel- und Osteuropa, ein kleiner Teil auch in Nordafrika. Der Weißstorch kehrt jedes Jahr zu seinem Nest zurück.
Brücken, Fähren und Tunnel
Von der Quelle bis zur Mündung. Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um Straßenbrücken. Fähren sind kursiv dargestellt; dabei handelt es sich bis auf einige Ausnahmen (an der Unterweser) um Gierseilfähren.
Gierseilfähre zwischen Veckerhagen und Hemeln
Weserfähren zwischen Berne und Farge an der UnterweserHann. Münden (B 3/B 80)
Veckerhagen – Hemeln (ganzjährige Fähre)
Oedelsheim (saisonale Fähre)
Gieselwerder (L 763)
Lippoldsberg (saisonale Fähre)
Wahmbeck – Gewissenruh (saisonale Fähre)
Bad Karlshafen (Straße)
Die Straßenbrücke (K 61) zwischen Herstelle und Würgassen wurde am 21. Oktober 1982 eingeweiht.
Die Straßenbrücke (B 241) zwischen Beverungen und Lauenförde wurde 1902 eröffnet, 1945 gesprengt und 1950 wiedererrichtet. Zur Fünfzigjahrfeier des Wiederaufbaus stiftete die Beverunger Werbegemeinschaft beim Blütenfest 2000 eine Beleuchtung für diese Brücke.
Wehrden (Eisenbahn)
Boffzen (Eisenbahn)
Höxter (L 755, Eisenbahn)
Lüchtringen (K 46)
Holzminden 2x (Straße, B 64)
Polle (Fähre)
Bodenwerder 3x (L 580, B 240, Eisenbahn)
Daspe – Hehlen (K 8)
Hajen (Fähre)
Grohnde (Fähre)
Kirchohsen – Hagenohsen 2 x (L 424, Eisenbahn)
Hameln 2x (Straße, B 1/B 83)
Hessisch-Oldendorf (L 434)
Großenwieden – Rumbeck (Fähre)
Rinteln 2 x (B 238, L 435)
Eisbergen (Straße)
Vlotho – Uffeln 2x (L 778, Eisenbahn)
Bad Oeynhausen 2x (A 2/E 30, Eisenbahn)
Porta Westfalica(L 780)
Minden 6x (B 65, L 534, Fußgänger, Eisenbahn, L 764, Mittellandkanal)
Petershagen (L 770)
Schlüsselburg (K 1)
Stolzenau (B 441/B 215)
Landesbergen 2x (Straße)
Nienburg 4x (K 3, Fußgänger, B 6/B 214, Eisenbahn)
Drakenburg (K 2)
Schweringen – Gandesbergen 2x (Straße)
Hoya (L 330)
Groß-Hutbergen bei Verden (L 203)
Langwedel (K 9)
Die Straßenbrücke (L 156) zwischen Achim und Uesen wurde am 28. August 1928 eröffnet.
Bremen (10 Weserquerungen):
Eisenbahnbrücke (Bahnlinie Bremen–Osnabrück) Weserkilometer 357,200
Autobahnbrücke (A 1 "Hansalinie"/E 22) Weserkilometer 358,500
Weserwehr (Fußgänger-und Radfahrerquerung) Weserkilometer 362,100
Erdbeerbrücke (Straße) Weserkilometer 362,950
Sielwallfähre (Personenfähre) Weserkilometer 365,400
Wilhelm-Kaisen-Brücke (Straße) Weserkilometer 366,670
Teerhofbrücke (Fußgänger) Unterweserkilometer 0,400
Bgm.-Smidt-Brücke (Straße) Unterweserkilometer 0,625
Stephanibrücke (B 75) Unterweserkilometer 1,250
Eisenbahnbrücke (Bahnlinie Bremen–Oldenburg, die letzte Weserbrücke und bis zum Bau des Wesertunnels Dedesdorf die letzte feste Weserquerung) Unterweserkilometer 1,375
Lemwerder – Vegesack (Fähre) Unterweserkilometer 20,500
Blumenthal – Motzen (Fähre) Unterweserkilometer 22,000
Farge – Berne (Fähre) (B 74) Unterweserkilometer 25,300
Brake – Harriersand (Personenfähre) Unterweserkilometer 39
Brake-Golzwarden – Sandstedt (Fähre, für 2005 angekündigte Stilllegung zunächst abgewendet durch Privatisierung) Unterweserkilometer 43
Nordenham (Wesertunnel Dedesdorf seit 2004) Unterweserkilometer 52
Bremerhaven – Blexen (Fähre) Unterweserkilometer 64–66
DEHOGA
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA) ist der Branchenverband des deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes. Er hat ca. 250.000 Mitglieder und betreibt Informations- und Lobbyarbeit für die deutsche Gastronomie. Außerdem tritt er als Tarifpartner auf Arbeitgeberseite auf und führt Marketingaktionen durch. Auch die Klassifizierung der deutschen Hotels fällt hierunter.
Der Verband ist in 17 Landesverbände und drei Fachverbände gegliedert. Die Fachverbände innerhalb der DEHOGA sind:
* Hotelverband Deutschland (IHA)
* Union der Pächter von Autobahn-Service-Betrieben (UNIPAS)
* Verband der Internationalen Caterer in Deutschland (V.I.C.)
Einwohner
(jeweils zum 31. Dezember)
1998 - 26.816
1999 - 27.042
2000 - 27.040
2001 - 27.103
2002 - 27.104
2003 - 27.091
2004 - 26.990
Eisenbahnstrecken am Weserlauf
Im Gegensatz zum Rhein, dessen Flusslauf auf weiten Strecken beidseitig von Eisenbahnlinien begleitet wird, gibt es an der Weser keine durchgehende Eisenbahnverbindung. An den Ufern der Oberweser ist oft kein Platz für die notwendige Trassierung und an der Mittelweser behindern die zahlreichen Weserschleifen eine flussnahe Streckenführung. Nur folgende Teilstrecken verlaufen wesernah:
Strecke: Northeim – Ottbergen, Teilstück Lippoldsberg – Wehrden mit Halt in Bad Karlshafen und Lauenförde/Beverungen
Strecke: Altenbeken – Kreiensen, Teilstück Godelheim – Holzminden mit Halt in Godelheim, Höxter, Lüchtringen und Holzminden
Strecke: Bad Pyrmont – Hannover, Teilstück Kirchohsen – Hameln mit Halt in Kirchohsen und Hameln
Strecke: Hildesheim – Bad Oeynhausen, Teilstück Hameln – Bad Oeynhausen mit Halt in Hameln, Hessisch Oldendorf, Rinteln, Vlotho und Bad Oeynhausen
Strecke: Osnabrück – Hannover, Teilstück Bad Oeynhausen – Minden mit Halt in Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden
Strecke: Minden – Nienburg mit Halt in Minden, Lahde, Leese, Landesbergen und Nienburg
Strecke: Hannover – Bremen, Teilstück Nienburg – Bremen mit Halt in Nienburg, Verden, Langwedel, Achim und Bremen
Strecke: Bremen – Nordenham, Teilstück Berne - Nordenham mit Halt in Berne, Elsfleth, Brake, Rodenkirchen und Nordenham
Ernährung
Der Weißstorch ernährt sich ausschließlich von Kleintieren wie Würmern, Fröschen, Mäusen oder auch Jungvögeln. Seine Jagdmethode ist höchst charakteristisch und macht ihn schon aus weiter Entfernung erkennbar: Er schreitet auf der Suche nach Beute durch Wiesen und Sumpfland und stößt dann blitzartig mit dem Schnabel auf seine Beute herab.
Ferienhäuser
Unter einem Ferienhaus versteht man im allgemeinen ein Haus, in dem Gäste gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum ihren Urlaub verbringen können. Normalerweise wird ein solches Haus ausschließlich für die temporäre Vermietung an Gäste betrieben, häufig wird es auch alleine zu diesem Zweck gebaut. Manche Familien besitzen aber auch ein Ferienhaus zur Selbstnutzung, zum Beispiel in landschaftlich reizvollen Gegenden.
Wenn das Ferienhaus nicht Teil einer Urlaubsanlage ist, hat man hier eher die Möglichkeit, auch Land und Leute kennenzulernen, in dem man seinen Urlaub beispielsweise in einer Finca in Spanien, einer Stuga in Schweden, einem Mökki in Finnland, einer Hütte in der Schweiz oder in traditionellen Häusern im Allgäu oder Österreich verbringt. Natürlich gibt es hier eine weitere Vielfalt wie ausgefallene Objekte in der Karibik oder sogar ganze Inseln.
In vielen Urlaubsregionen erfolgt die Vermietung von Ferienhäusern nur wochenweise, wobei als Anreisetag oft der Samstag gilt; dies gilt insbesondere für Ferienhäuser in Urlaubsanlagen. Zu den normalen Mietkosten pro Tag können auch weitere Nebenkosten für Endreinigung, Wasser und Strom oder Bettwäsche und Handtücher hinzukommen. Die Vermietung kann über einen Reiseveranstalter, ein Reisebüro oder direkt beim Vermieter erfolgen. Bei der Vermittlung von Ferienhäusern können auch Fremdenverkehrsämter, die alljährlich für ihre Region aktuelle Unterkunftsverzeichnisse herausbringen, sowie spezielle Vermittlungsagenturen behilflich sein. Auch eine Lastminute Buchung von Ferienhäusern ist mittlerweile möglich.
Ferienwohnung
Unter einer Ferienwohnung (FeWo) versteht man im allgemeinen eine Wohnung, in der Gäste gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum ihren Urlaub verbringen können. Normalerweise wird eine Ferienwohnung ausschließlich für die temporäre Vermietung an Gäste betrieben.
Ferienwohnungen sind in der Regel mit einem eigenen Sanitärbereich mit Dusche / Badewanne und WC, einer einfachen Kochnische bzw. einer komplett eingerichteten Küche sowie einem oder mehreren Schlafräumen ausgestattet. Viele Ferienwohnungen verfügen zudem über einen Balkon oder eine Terrasse.
Ferienwohnungen können als abgeschlossene Einheit der Teil eines normalen Wohnhauses sein, d.h. der Gast wohnt mit dem Vermieter im selben Haus. Eine Ferienwohnung kann aber auch Teil einer Ferienanlage sein bzw. in einem Gebäude mit anderen Ferienwohnungen untergebracht sein.
In vielen Urlaubsregionen erfolgt die Vermietung von Ferienwohnungen nur wochenweise, wobei als Anreisetag oft der Samstag gilt. Zu den normalen Mietkosten pro Tag können auch weitere Nebenkosten für Endreinigung, Wasser und Strom oder Bettwäsche und Handtücher hinzukommen. Die Vermietung kann über einen Reiseveranstalter, ein Reisebüro oder direkt beim Vermieter erfolgen. Bei der Vermittlung von Ferienwohnungen können auch Fremdenverkehrsämter, die alljährlich für ihre Region aktuelle Unterkunftsverzeichnisse herausbringen, sowie spezielle Vermittlungsagenturen behilflich sein. Auch eine Lastminute Buchung von Ferienwohnungen ist mittlerweile möglich.
Immer häufiger werden Unterkünfte der Parahotellerie über eigenständige Web-Verzeichnisse vermittelt. Diese führen Interessenten und private Vermieter auf direktem Weg zusammen. So übersteigt z. B. in der Schweiz die Bettenanzahl der Parahotellerie deutlich die der Hotels und führt deshalb auch zu den neuen Vermarktungsformen ohne den Weg über das klassische Reisebüro.
Seit einigen Jahren ist ein Trend zu beobachten, in der mehrere Urlauber eine Ferienwohnung gemeinsam mieten und eine Wohngemeinschaft gründen. Dies hat einerseits natürlich Kostengründe, anderseits aber auch soziologische Aspekte.
Der Deutsche Tourismusverband e.V. verwendet den Begriff Ferienwohnung sowohl als Definition für eine Betriebsart einer Ferienunterkunft als auch als Definition für eine Zimmerart.
Fischerei
Schon lange vor der Industrialisierung wurde auf der gesamten Weser gewerbsmäßiger Fischfang mit Senknetzen betrieben. Viele erhaltene Fischer-Häuser in Orten an der Unter- und Mittelweser zeugen noch heute von einem gewissen Wohlstand. Größere Bedeutung erlangte die Fischerei an der Unterweser aber erst, als der Geestemünder Friedrich Busse 1884 einen Hochseefischdampfer bei der Bremerhavener Wencke-Werft in Auftrag gab und nach dessen Indienststellung zu einem bedeutenden Fischhändler wurde. 1888 gab es in Geestemünde eine erste Fischauktion nach englischem Vorbild. 1895 bestand die Geestemünder Hochseeflotte bereits aus 28 Schiffen.
1891 versuchte auch die Stadt Bremerhaven durch den Bau eines neuen Hafens mit Lagerschuppen und Fischversteigerungshalle mit Pack- und Eisräumen an der Westkaje, an dem Fischereigeschäft zu partizipieren. Zunächst erfolgreich, scheiterte dies jedoch wegen der Schleusungen in den Bremerhavener Hafen und den damit verbundenen hohen Kosten und geringeren Erlösen auf dem Markt.
Geestemünde jedoch baute zwischen 1891 und 1896 den zwar tideabhängigen aber schleusenfreien Fischereihafen I aus und vergrößerte bis 1914 seine Fischereiflotte auf 93 Fischdampfer. In den 1930er Jahren erreichte die Flotte mit 215 Schiffen und 7.000 in 21 Hochseefischereireedereien beschäftigten Menschen einen vorübergehenden Höhepunkt.
Nach dem zweiten Weltkrieg kam Geestemünde zu Bremerhaven, das daraufhin bis 1960 zum größten Fischereihafen Europas wuchs. Durch die Erweiterungen der Fischereizonen Islands und Norwegens auf 200 Seemeilen gingen bis 1984 die wichtigsten Fischgründe und mehr als 2.000 Arbeitsplätze in der Hochseefischerei und etwa 4.000 Arbeitsplätze im fischverarbeitenden Gewerbe verloren. In Bremerhaven gibt es jetzt nur noch drei Fischreischiffe.
An Ober- und Mittelweser verursachte die Versalzung, die zwischen 1945 und 1990 durch den Kalibergbau an der Werra verursacht wurde, einen starken Rückgang des Fischbesatzes. Heute sorgen Sportfischerverbände und örtliche Angelvereine durch regelmäßigen Einsatz von Jungfischen für einen ausgeglichenen Besatz.
Flora und Fauna
Ökologisch betrachtet durchfließt die Weser vier grundlegend unterschiedliche Lebensräume der Flora und Fauna. Ist das Weserbergland von Hann. Münden bis Porta Wesfalica überwiegend durch zusammenhängende Fichten-, Buchen- und Eichenwälder mit einem reichen Wildbestand geprägt, kennzeichnet die Mittelweserregion von Minden bis Bremen eine weite Marschenlandschaft mit vorwiegend landwirtschaftlich ausgerichteten Strukturen und teilweise hohem Waldanteil. Heide und Moore sind für diesen Flussabschnitt ebenfalls charakteristisch. Hier vollführt der Strom zahlreiche Windungen und bildet Altarme mit hohem Fischbesatz und ufernahem Lebensraum für Tier und Pflanze.
Die Ufer der Unterweser werden von weiten, fast baumlosen Marschengebieten begleitet. Hier haben die regelmäßigen Hochwasser, die ungehindert durch Deiche bis an die Geestränder reichten, eine eigene Landschaft geprägt. Mitgeführter und abgelagerter Sand, Schlick, Ton und Lehm formten das heutige Landschaftsbild zwischen Bremen und der Nordsee mit Niederungs- und Hochmooren im Übergangsbereich von Geest und Marsch.
In vorgeschichtlicher Zeit mündeten Weser und Jade gemeinsam im Bereich des Jadebusens in die Nordsee. Beide Flüsse veränderten über Jahrhunderte hinweg mehrfach ihren Verlauf und schwemmten große Massen von Sand und Schlick in ihre Mündungsbereiche. Das Wattenmeer entstand und damit ein einzigartiger Lebensraum für die Tierwelt. Zahlreiche Robbenbänke befinden sich heute an und in der Außenweser.
Die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie aus dem Jahr 1992 verpflichtet die Bundesländer, Gebietsvorschläge zum Schutz bestimmter Lebensraumtypen sowie Habitate von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten nach Brüssel zu melden. Ausgewählte Gebiete aus den nationalen Vorschlägen sollen dann zusammen mit den nach der EU-Vogelschutzrichtlinie gemeldeten Vogelschutzgebieten das europaweite Schutzgebietssystem Natura 2000 bilden. In dieses Projekt sind bereits einige Gebiete an der Weser eingebunden, zum Beispiel die Strohauser Plate.
Wie vielfältig die Flora und Fauna an der Oberweser ist, zeigte die Begehung eines etwa 14 Kilometer messenden Transsektes südlich von Beverungen im Juni 2000. Die von mehr als 30 Spezialisten für Flechten, Moose, Gefäßpflanzen, Weichtiere, Insekten, Amphibien und Vögel erfasste Flora und Fauna belegte in diesem Wesertalabschnitt 576 Pflanzenarten (darunter 62 Moose und 487 Gefäßpflanzen) und 389 Tierarten (darunter 30 Libellen, 60 Käfer, 33 Schmetterlinge und 58 Vögel).
Im Rahmen einer Voruntersuchung zum Bau einer Fischtreppe am Wehr der Pfortmühle in Hameln im Jahr 2001 wurden 28 Fischarten ermittelt, neben den bekannten Wanderfischen wie Aal und Lachs auch zahlreiche andere Fischarten, die die Weser und ihre Nebenflüsse bewandern.
Flusslauf
Die Oberweser bei Polle
Die Mittelweser bei Bad Oeynhausen
Die Unterweser bei BerneDie Weser beginnt in etwa 116,50 m ü. NN. als Oberweser in Hann. Münden. Dort entsteht sie aus dem Zusammenfluss von Werra und Fulda und fließt durch das Weserbergland bis zur Stadt Porta Westfalica. Direkt nach der "Hochzeit" der beiden Quellflüsse beginnt bei Hann. Münden das recht langgestreckte Oberweser-Durchbruchstal, das sich bis zum Weserknie westlich von Bad Karlshafen hinaufzieht. Dort wird die Weser zumeist als Grenzfluss zwischen Hessen und Niedersachsen von recht steilen Berghängen aus Buntsandstein eingerahmt, in die sich die Weser bis 300 m tief eingegraben hat. Nach dem Weserknie ist sie meistens Grenzfluss von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wobei bis zur Porta Westfalica weitere enge Talbereiche folgen, die oft von recht steilen waldbedeckten Hängen gesäumt werden. Von der Porta Westfalica, einem nur kurzen Durchbruchstal bei der gleichnamigen Stadt, fließt die Weser durch die Norddeutsche Tiefebene.
Bei Minden wird sie vom Mittellandkanal gekreuzt. Ab hier heißt sie Mittelweser. Etwas weiter nördlich fließt die Weser ab Stolzenau durch Niedersachsen. Die Mittelweser wird durch viele Staustufen, Wehre und Schleusen reguliert. Die Stauung wurde in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts durchgeführt, da es aufgrund der Ausbaggerung der Unterweser für den Überseeverkehr zu Grundwasserabsenkungen im Mittellauf kam. Außerdem sollte ein für die Binnenschifffahrt verlässlicher Wasserstand ab der Querung des Flusses durch den Mittellandkanal gewährleistet werden. Einige Flussschlingen wurden in diesem Zusammenhang durch Kanäle abgekürzt, so zu Beispiel bei Dörverden, wo 1911 die Lohofschleife durchschnitten wurde und ab 1914 am dort neu errichteten Stauwehr ein Wasserkraftwerk Strom erzeugt. Weitere Regulierungsdurchstiche und Stauwehre wurden bei Intschede (Gemeinde Blender) und Petershagen an der Einmündung der Ösper errichtet.
Als Unterweser, die Tidenstrom hat, bezeichnet man den Flussabschnitt ab der Bremer Wilhelm-Kaisen-Brücke. Der Tideneinfluss reicht allerdings noch einige Kilometer flussaufwärts bis zum Weserwehr (Weserkilometer 362,100). Die Unterweser fließt hier abwechselnd durch die Länder Bremen und Niedersachsen.
Nach 452 km mündet die Weser bei Bremerhaven in die Nordsee. Der Mündungstrichter (Ästuar) wird auch als Außenweser bezeichnet.
Gastronomie
Die Gastronomie (aus griech.: gastri- - des Magens und griech.: -nomos - Gesetz). Gaststättengewerbe; feine Kochkunst) ist der Wirtschaftszweig, welcher sich mit der Verköstigung zahlender Gäste in Gaststätten befasst. Gastronomie ist eine Dienstleistung.
Die Arbeitgeber der deutschen Gastronomie werden Gastwirte genannt und sind z. B. organisiert im „Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e. V.“ (DEHOGA), die Arbeitnehmerseite in der „Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten“. Kunden werden in der Gastronomie immer Gäste genannt. Im 19. Jahrhundert wurde eine Gaststätte als Restauration bezeichnet.
Gattungen und Arten
Waldstorch (Mycteria americana)
Marabus (Leptoptilos crumeniferus)
Wollhalsstorch (Ciconia episcopus neglecta)Nimmersatte (Mycteria)
Waldstorch (M. americana)
Milchstorch (M. cinerea)
Nimmersatt (M. ibis)
Buntstorch (M. leucocephala)
Klaffschnäbel (Anastomus)
Mohrenklaffschnabel (A. lamelligerus)
Silberklaffschnabel (A. oscitans)
Eigentliche Störche (Ciconia)
Schwarzstorch (C. nigra)
Abdimstorch (C. abdimii)
Wollhalsstorch (C. episcopus)
Höckerstorch (C. stormi)
Maguaristorch (C. maguari)
Weißstorch (C. ciconia)
Schwarzschnabelstorch (C. boyciana)
Großstörche (Ephippiorhynchus)
Sattelstorch (E. senegalensis)
Riesenstorch (E. asiaticus)
Jabirus (Jabiru)
Jabiru (J. mycteria)
Marabus (Leptoptilos)
Sunda-Marabu (L. javanicus)
Marabu (L. crumeniferus)
Argala-Marabu (L. dubius)
Geografische Lage
Minden liegt an der Mittelweser in der Norddeutschen Tiefebene etwa 6 km nördlich der Porta Westfalica, bei der die Weser das Weserbergland verlässt. Im Stadtgebiet mündet der Fluss Bastau in die Weser. Minden grenzt mit seinen Stadtteilen Minden-Meißen, Minden-Päpinghausen und Minden-Dankersen an die Stadt Bückeburg im niedersächsischen Landkreis Schaumburg.
Geographische Lage
Die Kernstadt von Petershagen, also Petershagen ohne die umliegenden, zugehörigen Ortschaften, liegt bis auf wenige Häuser des "Brückenkopfes" unmittelbar westlich der Weser, an der Mündung der Ösper. Gegenüber auf dem östlichen Ufer liegt Petershagen-Lahde Das Stadtgebiet liegt im äußersten Nordosten NRWs.
Geschichte
Minden ist vermutlich schon seit dem 3. Jahrhundert besiedelt. Darauf lassen Siedlungsfunde an mehreren Stellen des gegenwärtigen Stadtgebietes schließen. Erstmalig urkundlich erwähnt wird Minden im Jahre 798, als Karl der Große eine Reichsversammlung in "Minda" abhält. Dieses Ereignis wird in einer fränkischen Chronik, den so genannten Reichsannalen erwähnt.
Am 1. Februar 1168 heiratet Heinrich der Löwe - nach Scheidung von seiner ersten Frau - die erst zwölfjährige Tochter Mathilde des englischen Königs Heinrich II., Schwester von Richard Löwenherz. Die Trauung findet im Mindener Dom statt.
Im Mittelalter war Minden Mitglied der Hanse. Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam Minden in den Besitz Brandenburg-Preußens und blieb dort bis zur Auflösung Preußens 1946. Diese Zeit war sehr prägend für Minden, nicht zuletzt in Stadtanlage und -bild, aber auch in vielen städtischen Traditionen. Im Verlaufe des Siebenjährigen Krieges kam es am 1. August 1759 zur Schlacht bei Minden.
Während des zweiten Weltkriegs wurden im Weser- und Wiehengebirge bei Minden unterirdische Fabriken, genannt U-Verlagerungen, errichtet, in denen Zwangsarbeiter aus dem KZ Neuengamme Waffen und andere kriegswichtige Güter herstellen mussten. Nach dem Krieg wurden die Maschinen in diesen Fabriken von den Amerikanern demontiert und die Zugänge verschlossen.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt Minden schwere Zerstörungen durch Bombardierungen. Auch ein städtisches Wahrzeichen, das Wasserstraßenkreuz des Mittellandkanals über die Weser, wurde am 4. April 1945 von deutschen Truppen gesprengt, die vor den Alliierten zurückwichen.
Geschichte
Petershagen hat eine gewisse geschichtliche Bedeutung, einerseits durch das Schloss (Fluchtburg des Mindener Bischofs) und durch die alliierte Überquerung der Weser in Petershagen 1945. Der links der Weser gelegene Bahnhof in Petershagen hat mit der Einstellung der Bahnbetriebes auf der Strecke Minden-Uchte und dem Abbau der Strecke den Betrieb eingestellt, so dass nur der Bahnhof in Lahde bleibt. Das heutige Stadtgebiet besteht aus den einst unabhängigen Ämtern Petershagen, Lahde und Windheim.
Geschichte der Museumseisenbahn Minden
1977 beginnt die Geschichte der Museumseisenbahn Minden (MEM). Ein Verein wird gegründet und der erste Museumszug auf die Strecke geschickt. Die Museumsfahrzeuge finden eine erste Unterkunft in der Wagenhalle im alten Bahnbetriebswerk der Mindener Kreisbahn (MKB) am Bahnhof Unterstadt. Im gleichen Jahr kommen die ersten eigenen MEM Loks: MEM-Dampflok "Mevissen 4" und die pr. T 13 "STETTIN 7906" (ex. 92 638)wird von der VEB Erfurter Industriebahn übernommen. Gleichzeitig werden auch im ersten Jahr in den Werkstätten Lokomotiven für befreundete Museumseisenbahnen gewartet und repariert.
Gefahren wird auf den Strecken der MKB und der Wittlager Kleinbahn.
Danach werden die Strecken der MKB Stück für Stück durch die MEM übernommen. Der Verein verlagert den Vereinsitz zum Bahnhof Oberstadt, wo ein umfangreiches Bahnbetriebswerk mit Werkstätten etc. pp. aufgebaut werden. Der alte Bahnhof Minden Stadt wird aufgegeben und verkauft.
Handelsweg Weser
Vom 16. bis 19. Jahrhundert gab es vor allem an der Oberweser und an Werra und Fulda zahlreiche Dörfer, in denen Töpferwaren hergestellt wurden. Umfangreiche Keramikfunde in diesem Gebiet lassen auf eine starke Produktion schließen. Man schuf den Begriff Weserkeramik, der auch zum Ausdruck bringt, dass die Weser als Handelsweg für die Keramik diente. Aus vielen Töpferorten der Oberweser gelangten Tonwaren und Steinzeug nicht nur in den stets arm an Töpfereien gewesenen Raum an der Mittel- und Unterweser, sondern über die Außenweser auch in die Nordseeküstenländer Friesland, Dänemark, England und die Niederlande. Der Handel mit Keramik von der Oberweser beherrschte schließlich den Markt im gesamten Weserraume, so dass im 18. und 19. Jahrhundert die Produktionsstätten an Mittel- und Unterweser (zum Beispiel in Minden) keine Bedeutung mehr hatten.
Als ausgesprochener Exportschlager erwies sich der Veckerhäger Ofen, der in der 1666 gegründeten Kurhessischen Eisenhütte Veckerhagen (Oberweser) gegossen und von dort aus mit dem Schiff zunächst nach Bremen und weiter sogar zu Kunden in Skandinavien und Amerika transportiert wurde.
Beinahe wäre die Weser 1707 Zeuge der weltweit ersten Dampfschifffahrt geworden, hätte nicht die Mündener Schiffergilde nur wenige Meter vor dem Zusammenfluss von Werra und Fulda die Erfindung des Denis Papin, ein durch einen Dampfzylinder angetriebenes Schiff, im Fluss versenkt.
Hochwasser
Hochwassermarken in Hann. MündenImmer wieder wurden die an der Weser liegenden Städte und Gemeinden vom Hochwasser der Weser heimgesucht, trotz Regulierung der Flussläufe von Fulda und Werra, bis in unsere heutige Zeit. Als Beispiel seien hier die Aufzeichnungen in der Chronik der Stadt Minden aufgeführt (Zitat aus "Chronik der Stadt Minden"):
1342 Juli. Das auch Magdalenenhochwasser genannte Ereignis bewirkte nicht nur den höchsten historisch überlieferten Pegelstand der Oberweser, sondern verwüstete auch weite Teile Mitteleuropas.
1375 10. Februar. Weserhochwasser, das Wasser steht im Mindener Dom.
1513 reißt ein infolge anhaltender Regengüsse einsetzendes Hochwasser die hölzerne Weserbrücke von fünf steinernen Pfeilern.
1553 13. Januar. Hochwasser überflutet die Mindener Weserbrücke und steht auf dem Markt; anschließend bricht eine Seuche aus.
1643 7.-8. Januar. Weserhochwasser; das Wasser steht so hoch, daß Schiffe unmittelbar von der Brücke aus betreten werden können.
1658 16. Februar. Weserhochwasser ; die Weserbrücke wird beschädigt.
1664 Weserhochwasser.
1682 7. Januar. Höchstes bekanntes Weserhochwasser; der Mindener Marktplatz kann mit Kähnen befahren werden.
1744 6. März. Weserhochwasser.
1799 24. Februar. Weserhochwasser, nur 3 Zoll niedriger als 1552; vier Bogen der Bunten Brücke stürzen ein.
1841 20. Januar. Weserhochwasser;
weitere Hochwasser: 29.1.1846, 11.3.1881, 27.11.1890, 7.2.1909, 20.1.1918 und 3.1.1926.
1946 10. Februar. Weserhochwasser.
2003 2. Januar: Starkes Hochwasser bedroht den Flugplatz.
2003 5. Januar: Das Hochwasser der Weser gefährdet die Schiffsmühle mit 6,40 Metern über Normalpegel.
Holländer Windmühlen
Windmühle Bierde
Windmühle Büschings Mühle Petershagen
Windmühle Destel
Windmühle Dützen
Windmühle Eickhorst
Windmühle Eilhausen, Königsmühle
Windmühle Eisbergen
Windmühle Großenheerse
Windmühle Hartum
Windmühle Heimsen
Windmühle Hille, Auf der Höchte
Windmühle Holzhausen a.d.Porta
Windmühle Levern, Kolthoffsche Mühle
Windmühle Meißen
Windmühle Meßlingen
Windmühle Nordhemmern, Greftmühle
Windmühle Petershagen, Pottmühle
Windmühle Rodenbeck
Windmühle Seelenfeld, Königsmühle
Windmühle Stemmer
Windmühle Struckhof, Hüllhorst
Windmühle Südhemmern
Windmühle Todtenhausen, Großenheider Königsmühle
Windmühle Todtenhausen, Valentinsmühle
Windmühle Tonnenheide
Windmühle Veltheim
Windmühle Wegholm
Hotel - Beschreibung
Ein Hotel ist ein Beherbergungsbetrieb, der Ortsfremden wie Touristen und Geschäftsreisenden so wie anderen Gästen gegen Bezahlung für eine bestimmte Dauer Unterkunft und - wenn es nicht über ein eigenes Restaurant verfügt - zumindest auch Frühstück bietet. Es ist ein touristisches Unternehmen, das dem Hotel- und Gaststättengewerbe zuzuordnen ist. Die älteren deutschen Bezeichnungen sind Herberge und Gasthof.
Hotel - Geschichte
Hôtels waren palastartige Stadthäuser des Adels – seit dem 18. Jahrhundert ist der Name auch für Gasthäuser mit gehobenem Anspruch üblich.
Das erste Hotel der Welt mit diesem Namen wurde unter dem Namen "Grand Hotel" von dem Friseur David Low im Londoner Covent Garden am 25. Januar 1774 eröffnet. Bis dahin gab es nur möblierte Zimmer oder mehr auf Verköstigung ausgerichtete Gastwirtschaften.
Ausgehend von den USA wurden vor allem nach dem 2. Weltkrieg Hotelketten gebildet, bei denen zum Teil Hunderte von weltweit verteilten Hotels unter einer gemeinsamen Hauptverwaltung stehen.
Hotel - Wortherkunft
Der im 18. Jahrhundert aus der französischen Sprache entlehnte Begriff ("hôtel" von altfranzösisch "(h)ostel" aus dem spätlateinischen "hospitale" für ‚Gastzimmer‘) bezeichnete in französischen Städten, vor allem in Paris, ein adliges Wohnhaus. Die Bezeichnung wurde auch für öffentliche Gebäude genutzt und fand ihren Weg in den heutigen Sprachgebrauch, wo sie in vielen Sprachen Eingang gefunden hat.
Klosteranlagen
ehemaliges Augustinerinnenstift Hilwartshausen, 960 gegründet, Teile erhalten, linke Flussseite
ehemalige Benediktinerabtei Bursfelde, 1093 gegründet, erhalten, rechte Flussseite
ehemaliges Benediktinerinnenkloster Lippoldsberg , etwa 1056 gegründet, romanische Pfeilerbasilika erhalten, rechte Flussseite
Benediktinerinnenabtei Herstelle, 1899 gegründet, bestehend, linke Flussseite
ehemalige Benediktinerabtei Corvey bei Höxter, 815 gegründet, Teile erhalten, linke Flussseite
ehemaliges Benediktinerinnenkloster Kemnade in Bodenwerder, 960 gegründet, romanische Klosterkirche erhalten, rechte Flusseite
ehemaliges Kanonissenstift Möllenbeck bei Rinteln, 896 gegründet, erhalten, linke Flussseite
ehemaliges Benediktinerinnenkloster St. Marien in Porta Westfalica, 993 gegründet, wenig später nach Minden verlegt, Reste erhalten, linke Flussseite
ehemaliges Benediktinerinnenkloster St. Marien (um 1000), ehemaliges Benediktinerkloster St. Mauritii (1042) und ehemaliges Dominikanerkloster St. Pauli (1233) in Minden, alle bis 1539 aufgelöst, erhalten, rechte Flussseite
Birgittenkloster in Bremen, Neugründung 2002, bestehend, rechte Flussseite
Kreisgliederung
Der Kreis Minden-Lübbecke setzt sich aus elf Kommunen zusammen. Von diesen führen acht den Titel „Stadt“. Die fünf Städte Bad Oeynhausen, Espelkamp, Lübbecke, Petershagen und Porta Westfalica sind Mittlere kreisangehörige Städte, da ihre Einwohnerzahlen zwischen 25.000 und 60.000 liegen. Die Stadt Minden ist Große kreisangehörige Stadt, da ihre Einwohnerzahl über 60.000 liegt.
Die folgende Liste zählt die elf Gemeinden des Kreises Minden-Lübbecke alphabetisch mit amtlichen Namen auf. Die Einwohnerzahlen – in Klammern – sind vom 30. Juni 2004 (Quelle: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen).
Bad Oeynhausen, Stadt (49.540)
Espelkamp, Stadt (26.412)
Hille, Gemeinde (16.538)
Hüllhorst, Gemeinde (13.681)
Lübbecke, Stadt (26.295)
Minden, Stadt (82.979)
Petershagen, Stadt (27.077)
Porta Westfalica, Stadt (36.362)
Preußisch Oldendorf, Stadt (13.491)
Rahden, Stadt (16.043)
Stemwede, Gemeinde (14.518)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswert ist das Schloss und die Altstadt, die verschiedenen Windmühlen und die naturbelassene Umgebung. Im Sommer nisten regelmäßig Störche in Petershagen und einigen seiner Ortsteile nahe der Weser. Radtouren entlang der Weser- oder Mühlenroute führen mitten durch Petershagen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswert ist das Schloss und die Altstadt, die verschiedenen Windmühlen und die naturbelassene Umgebung. Im Sommer nisten regelmäßig Störche in Petershagen und einigen seiner Ortsteile nahe der Weser. Radtouren entlang der Weser- oder Mühlenroute führen mitten durch Petershagen.
Landschaft
Im Weserbergland beginnt der Weg an der Deutschen Märchenstraße, der Deutschen Fachwerkstraße, der Wesertalstraße und der Straße der Weserrenaissance. Er streift oder durchquert die Naturparks Solling-Vogler und Weserbergland Schaumburg-Hameln.
Zwischen Rinteln und Porta Westfalica gibt es mehrere Windmühlen - hier trifft der Weg auf den Radweg Mühlenroute - und Seen mit Freizeitanlagen. Der Hang des Wiehengebirges (nahe dem großen Weserbogen, zwischen Wittekindsburg und Kaiser-Wilhelm-Denkmal) ist ein Segelflug- und Drachenflugzentrum. Am Wasserstraßenkreuz Minden überquert der Mittellandkanal die Weser.
Ab Minden führt der Weg ohne nennenswerte Steigungen durch die Norddeutsche Tiefebene entlang der Mittelweser mit ihren Staustufen, Wehren und Schleusen, durch Geest- und Marsch (Schwemmland)-Landschaften.
Bei der Hansestadt Bremen beginnt der rund 90 km lange Abschnitt entlang der Unterweser.
Legenden
Der Sage nach werden die Kinder vom Storch gebracht.
Der Storch gilt als Glücksbringer.
In Thüringen übernahm der Storch die Aufgaben des Osterhasen.
Medien
Für den Kreis Minden-Lübbecke sendet Radio Westfalica ein Lokalradioprogramm aus Minden. Die örtliche Tageszeitung ist das Mindener Tageblatt.
Minden
Minden ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, nordöstlich von Bielefeld und südwestlich von Hannover. Es ist Kreisstadt des Landkreises Minden-Lübbecke und liegt in der Region Ostwestfalen. Minden ist Zentrum des Mindener Landes.
Museums Eisenbahn Minden
Die Museums Eisenbahn Minden (MEM) ist ein Verein, der auf den Schienen der ehemaligen Wittlager Kreisbahn, der ehemaligen DB-Strecke Rahden - Uchte und auf den Strecken der Mindener Kreisbahnen (MKB) einen musealen Eisenbahnverkehr mit historischen Wagenpark betreibt.
Mühlenkreis
Mühlenkreis ist eine Bezeichnung für den Kreis Minden-Lübbecke.
Ende der 60ger Jahre erkannte man um den Kreisheimatpfleger Wilhelm Brehpohl die Bedeutung der im Kreis vorhandenen Mühlenreste. Mit wenigen Getreuen machte sich er sich an die Erhaltung und Restaurierung der Mühlen und legte damit einen Grundstein für die Mühlenrenaissance der Mühlen in den westlichen Bundesländern. Durch die frühe Entscheidung zum Erhalt der historischen Maschinen wurde der Mühlenkreis der Vorreiter im Erhaltungsprogramm der Wind- und Wassermühlen. Bald wurde dieses Vorhaben auch finanziell durch den Kreis und das Land NRW unterstützt, Förderprogramme der EG und später der EU kamen hinzu. Heute hat der Kreis hat mit seinem Mühlenerhaltungsprogramm bisher 42 - teilweise als Ruinen erhaltene Mühlen - restauriert. Darunter (Windmühlen, Wassermühlen, Rossmühlen und eine rekonstruierte Schiffmühle) auf der Weser.
Viele dieser Mühlen an der Westfälischen Mühlenstraße, die von lokalen Mühlenvereinen unter Federführung des Mühlenbauhofs Petershagen betreut werden, sind betriebsbereit und können an Tagen der offenen Tür, dem Deutschen Mühlentag (jeweils am Pfingstmontag) besichtigt werden. Weiterhin gibt es Mahl- und Backtage an jedem Wochenende in der Sommersaison, so dass jedes Wochenende eine andere Mühle zur Besichtigung bereit steht.
Der Mühlenkreis beherbergt im Mühlenbauhof in Petershagen weiterhin die Geschäftsstelle der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.
Mühlenroute
Die Mühlenroute ist ein Radrundweg im Mühlenkreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen und angrenzenden Gebieten. Der Name beschreibt bereits den Streckenverlauf, der sich daran orientiert, die 43 heimischen Mühlen auf einem Rundkurs von rd. 320 km miteinander zu verbinden.
Auf weitgehend verkehrsarmen Wegen führt die Mühlenroute durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit malerischen Dörfern und lebendigen Städten, geprägt von Weser- und Wiehengebirge mit dem Übergang zur Norddeutschen Tiefebene und dem Weserstrom. Zunehmend mehr Touristen nutzen die gute Infrastruktur der Radwege, daher gibt es entlang der Hauptwege viele gastronomische Einrichtungen und Übernachtungsmöglichkeiten.
Man unterscheidet zwischen einer nördlichen und einer südlichen Variante der Mühlenroute. Beide Varianten kann man auch mit der Museumseisenbahn Minden (z.B. Hille, Südhemmern, Kleinenbremen), der Museumseisenbahn Rahden (z.B. Tonnenheide, Rahden) oder der Mindener Fahrgastschiffahrt (Südhemmern) kombinieren.
Nachbarkreise
Der Kreis Minden-Lübbecke ragt mit dem Mindener Land weit in niedersächsisches Gebiet hinein und wird umgeben von den niedersächsischen Landkreisen Osnabrück im Westen, Diepholz und Nienburg (Weser) im Norden sowie Schaumburg im Osten. Im Süden grenzen die nordrhein-westfälischen Kreise Lippe und Herford an.
Nebenflüsse
Quellflüsse: Der Zusammenfluss der Quellflüsse bildet den Ursprung der Weser (Weserkilometer 0 (Null))
Werra von rechts
Fulda von links
Nebenflüsse (Reihenfolge weserabwärts):
Schede (von rechts, bei Gimte, gegenüber Hilwartshausen)
Nieme (von rechts, bei Bursfelde)
Diemel (von links, bei Bad Karlshafen, Weserkilometer 44,800)
Bever (von links, bei Beverungen)
Nethe (von links, bei Godelheim, Stadt Höxter)
Lenne (von rechts, in Bodenwerder)
Hamel (von rechts, in Hameln)
Exter (von links, bei Rinteln, siehe Extertal)
Kalle (von links, nahe Vlotho, siehe Kalletal)
Werre (von links, in Bad Oeynhausen)
Bastau (von links, in Minden)
Aue (von rechts, bei Lahde)
Ösper (von links, in Petershagen)
Meerbach (von rechts, in Nienburg)
Aller (von rechts, bei Verden, Weserkilometer 326,400)
Ochtum (von links, in Bremen-Seehausen, Unterweser-km 12,850)
Lesum (von rechts, in Bremen-Vegesack, Unterweser-km 17,490)
Hunte (von links, bei Elsfleth, Unterweser-km 32,090)
Lune (von rechts, bei Bremerhaven)
Geeste (von rechts, in Bremerhaven)
Nördliche Mühlenroute
Startpunkt ist die Schiffmühle in Minden. An der Weser entlang fährt man nach Petershagen, um dort die Weser zu überqueren. Nach einer großen Schleife kommt man über Schlüsselburg nach Petershagen zurück, hat 65 km zurückgelegt und 11 Mühlen gesehen.
Preußisch Oldendorf-Holzhausen: Haus des Gastes
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Preußisch Oldendorf-Holzhausen: Haus des Gastes
Von Petershagen geht der Weg durch schöne Landschaften über Hille nach Espelkamp und Rahden. In Rahden sollte man sich im Ortsteil Tonnenheide den Großen Stein (größter Findling Nordwestdeutschlands) und im Museumshof eine der beiden Rossmühlen der Mühlenroute nicht entgehen lassen. Nach alledem hat man wieder rd. 65 km in den Beinen.
Von Rahden aus geht es über Oppenwehe nach Levern. In Oppenwehe bietet sich ein Abstecher in das Oppenweher Moor an. Levern wurde mehrfach als "schönstes Dorf" Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet und lädt zum Verweilen ein. Das nächste Ziel, dem Wiehengebirge entgegen, ist Preußisch Oldendorf, die Stadt mit den drei staatlich anerkannten Luftkurorten. Zu den Schlössern und Herrensitzen der Umgebung führt eine spezielle Route der Stadt Pr. Oldendorf. Man muss sich nun entscheiden, ob man der nördlichen Variante weiter folgen will, oder ob die südliche Variante eingeschlagen werden soll.
Die nördliche Tour geht über Lübbecke (Burgmannshof, Bierbrunnen und Brauereimuseum) am Großen Torfmoor vorbei zurück nach Minden. Von Rahden bis nach Minden zurück hat man dann rd. 85 km zurückgelegt.
Ostwestfalen-Lippe
Ostwestfalen-Lippe ist eine Region in Westfalen im Bundesland Nordrhein-Westfalen, abgekürzt OWL. Ostwestfalen-Lippe ist deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk Detmold und umfasst die Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke, Paderborn und die kreisfreie Stadt Bielefeld. Es umfasst damit die historischen Landschaften Ostwestfalen und Lippe.
Ostwestfalen-Lippe umfasst mit seinen 2.071.642 Einwohnern (amtliche Einwohnerzahl Stand 30. Juni 2004) einen polyzentrischen Ballungsraum, aber auch sehr ländliche Gebiete wie den Kreis Höxter. Wichtige Verkehrsknotenpunkte sind Bielefeld, Paderborn, Minden und Bad Oeynhausen. In Büren-Ahden im Kreis Paderborn befindet sich der Flughafen Paderborn/Lippstadt.
Inoffizielles Wahrzeichen Ostwestfalen-Lippes ist das Hermannsdenkmal in Hiddesen bei Detmold.
Wegen seiner fünf Heilbäder und zahlreichen Kurorte nennt man die Region auch den "Heilgarten Deutschlands".
Parks
In zentraler Lage befindet sich der Botanische Garten, der auf dem Areal des Alten Friedhofs angelegt wurde. Minden verfügt ferner mit dem Nordfriedhof, am nördlichen Stadtrand direkt am Weserufer gelegen, über einen der schönsten Friedhöfe der Region. Das ehemalige Glacis der Festung Minden umschließt seit dem Schleifen der Festungswerke ab dem Jahr 1873 mit seinem wertvollen Baumbestand als "grüne Lunge" den Stadtkern.
Pension
Pensionen (Fremdenzimmer) sind Unterkünfte von privaten Zimmervermietern, vor allem in Tourismusregionen. Eine Pension ist in der Regel ein privates Haus, von dem einige Zimmer regelmäßig zur Übernachtung vermietet werden.
Ursprünglich waren Pensionen Kinderheime, die Gebühren wurden Pension genannt.
Da Pensionen in der Regel über keine eigene Küche verfügen, gibt es meist nur Frühstück. Sie sind üblicherweise preisgünstiger als Hotels und wesentlich einfacher ausgestattet. Dienstleistungen aller Art sind auf die Zimmerreinigung reduziert.
Häufig wird längerfristig (Anmietung ab etwa einer Woche) gebucht.
Personenschifffahrt
Auf der gesamten Weser verkehren Personenschiffe, darüber hinaus auch auf der Fulda zwischen Hann. Münden und Kassel. An die Personenschiffe, die auf der Oberweser verkehren, werden aufgrund der geringen Wassertiefe besondere Anforderungen gestellt. So darf auf der Strecke Hann. Münden – Bad Karlshafen der Tiefgang 45 Zentimeter nicht überschreiten, um auch bei niedrigem Wasserstand den Linienverkehr bedienen zu können. Zum Beispiel hat das 1993 in Dienst gestellte Fahrgastschiff Hessen nur einen Tiefgang von 30 Zentimetern und besitzt eine nach beiden Seiten ausfahrbare Gangway. An den Anlegestellen, die keine Anlegebrücken mehr haben, "ankert" das Schiff in der Flussmitte, indem vier Stempel hydraulisch auf den Grund abgesenkt werden. Das derart aufgebockte Schiff verharrt unbeweglich im Wasser. Ein Anlegezwang gegen die Strömung entfällt somit, ebenso das Festmachen am Anleger.
Petershagen
Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) ist eine aus Vereinigung der ehemaligen Ämter Petershagen und Lahde (insgesamt 29 Ortschaften) entstandene Stadt im äußersten Nordosten Nordrhein-Westfalens, nördlich von Minden an der Weser und Ösper, im Nordosten des Mindener Landes. Den Kern bilden die einander an der Weser gegenüberliegenden Stadtteile Petershagen-Kernstadt und Petershagen-Lahde.
Ressorts
Ein Resort ist eine touristische Hotelanlage mit Sport-, Garten- und Freizeiteinrichtungen, das den Gästen zur Unterkunft, Entspannung, Unterhaltung und zum Aufenthalt dient.
Die geschlossene Anlage, die in vielen Ländern durch Sicherheitsdienste bewacht wird, bietet den Gästen eine eigene Welt abseits der z.T. völlig unterentwickelten und gefährlichen Außenwelt. So wird auch erreicht, dass die Gäste hoteleigene Angebote wie Gastronomie, Sport, Unterhaltung und Einkäufe zu nutzen. In so genannten Luxus-Resorts wird dieses Angebot in höchster Vollendung gepflegt.
Typisch für Resorts sind mehrere Gebäude, Schwimmbecken (zumindest innen), mehrere gastronomische Einrichtungen, Bars, Sportplätze und ggfs. eigene Strandabschnitte.
Der überwiegende Teil aller Resorts sind für den Massentourismus ausgelegt, der Rest bezieht sich meist auf Themen wie Unterhaltung (z.B. Walt Disney World Resort), Sport (z.B. Golf-Resort oder Ski-Resort) oder Gesundheit (Spa-Resort).
Manche Resorts liegen auf einer eigenen Insel (Malediven)
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Manche Resorts liegen auf einer eigenen Insel (Malediven)
Seit den 1990er Jahren ist die Form des "alles inklusive"-Angebots üblich, d.h. die Gäste müssen nur Sonderleistungen wie beispielsweise Ausflüge und Kurse zahlen.
Die meisten Tourismusresorts finden sich in Südeuropa, der Karibik, in Südasien sowie in Südamerika an der Atlantikküste. Typisch ist ein eigener Strandabschnitt sowie eine Zugangskontrolle. Durch die Abschottung können die Gäste praktisch keinen Kontakt zur Bevölkerung knüpfen.
Das bekannteste Resort der Antike befand sich in Baiae am Golf von Neapel.
In ärmeren Ländern wird ebenfalls oft die Bezeichnung "Resort" benutzt, jedoch kann dies dort auch eine einfache Anlage mit Bambushütten ohne jegliche Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten sein.
Rossmühlen
Rossmühle Oberbauerschaft
Rossmühle Rahden
Räumliche Lage
Der Kreis Minden-Lübbecke, der auch „Mühlenkreis“ genannt wird, erstreckt sich größtenteils nördlich (Ausnahmen Hüllhorst, Bad Oeynhausen und kleinere Teile von Porta Westfalica) der in Ost-West-Richtung verlaufenden Höhenzüge Wiehengebirge/Wesergebirge und um die Weser, die bei Porta Westfalica in die Norddeutsche Tiefebene eintritt. Damit besteht der größte Teil des Kreisgebietes aus Flachland.
Die gesamte Fläche entwässert über verschiedene Nebenflüsse (Große Aue, Bastau, Werre) in die Weser.
Schiffmühlen
Schiffmühle Minden
Schlösser und Burgen
Weserrenaissance-Schloss in Veckerhagen
Kaiser-Wilhelm-DenkmalTillyschanze in Hann. Münden, Bastion mit Aussichtsturm 1885, linke Flussseite
Bramburg bei Hemeln, Ruine einer Schutzburg 1063, rechte Flussseite
Jagdschloss Karls von Hessen-Kassel in Veckerhagen, Weserrenaissance 1690, linke Flussseite
Krukenburg in Bad Karlshafen – Helmarshausen, Ruine einer Kirchenburg 1225, linke Flussseite
Schloss Würgassen in Beverungen, Weserrenaissance 1698, rechte Flussseite
Schloss Wehrden in Beverungen, zu Corvey, Weserrenaissance 1699, rechte Flussseite
Schloss Fürstenberg , Weserrenaissance 1590, Porzellanmuseum, rechte Flussseite
Schloss und ehemaliges Kloster Corvey, 815 bzw. 1158 erbaut, linke Flussseite
Tonenburg in Höxter – Albaxen, 1315, linke Flussseite
Schloss Bevern, Vierflügelanlage Weserrenaissance 1612, rechte Flussseite
Burg Everstein in Polle, Ruine der Aschenputtel-Burg 1265, linke Flussseite
Burg Vlotho, Reste einer Wehrburg aus dem 13. Jahrhundert, linke Flussseite
Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica, 1896 vollendet, linke Flussseite
Schloss Petershagen, Weserrenaissance 1547, linke Flussseite
Burg Schlüsselburg, 1335, linke Flussseite
Sport
GWD Minden-Hannover (Handball-Bundesligist)
Stadtgliederung
Bierde
Buchholz
Döhren
Eldagsen
Friedewalde
Frille
Gorspen-Vahlsen
Großenheerse
Hävern
Heimsen
Ilse
Ilserheide
Ilvese
Jössen
Lahde
Maaslingen
Meßlingen
Neuenknick
Ovenstädt
Petershagen (Kernstadt)
Quetzen
Raderhorst
Rosenhagen
Petershagen
Seelenfeld
Südfelde
Wasserstraße
Wietersheim
Windheim
Staustufen und Schleusen
Verzeichnis der Schleusen
Ort, Bezeichnung Stromkilometer Nutzungslänge Hubhöhe
Hameln, Schleppzugschleuse 134,8 km 222 m 3,17 m
Petershagen 223,1 km 215 m 6,00 m
Schlüsselburg 238,4 km 214 m 4,50 m
Landesbergen 251,8 km 221 m 5,50 m
Drakenburg 284,9 km 223 m 6,40 m
Drakenburg, Prahmschleuse 277,7 km 33 m 6,40 m
Dörverden, Schleppzugschleuse 313,9 km 225 m 4,60 m
Dörverden, Kleine Schleuse 313,6 km 85 m 4,60 m
Dörverden, Prahmschleuse 308,8 km 28 m 4,60 m
Langwedel 332,6 km 214 m 5,50 m
Hemelingen, Schleppzugschleuse 362,0 km 350 m 2,09 m - 5,52 m
Hemelingen, Kleine Schleuse 362,0 km 67 m 2,09 m - 5,52 m
Straße der Weserrenaissance
Die Straße der Weserrenaissance ist eine bekannte Ferienstraße in Norddeutschland.
Entlang der Weser hat sich in dem Jahrhundert vor dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) ein besonderer Stil der Architektur und Möbelgestaltung entwickelt, der Elemente der italienischen und westeuropäischen Renaissance vereint. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde für diese Architekturform entlang der Ober- und Mittelweser, zwischen Hannoversch Münden und Bremen, der Begriff Weserrenaissance geprägt.
Sehenswerte Städte entlang der „Straße der Weserrenaissance“ sind Hannoversch Münden, Höxter, Brakel, Lemgo, Hameln, Bad Münder, Bückeburg, Rinteln, Stadthagen, Minden, Nienburg und Bremen.
Der Waldreichtum, der im Wesertal reichlich vorhandene hochwertige Sandstein und die blühende Landwirtschaft auf den ertragreichen Böden ermöglichten in den Vorkriegsjahrzehnten den Bau zahlreicher Prunkbauten des Adels und des gehobenen Bürgertums. Für die Bauten im reinen Fachwerk- oder Sandsteinbau, wie auch für die Mischformen wurde heimisches Material verwendet. Der Sandstein wurde in Bückeberg, Süntel und Deister im Weserbergland abgebaut.
Streckennetz
Die MEM konnte den Rückbau der Strecken nicht verhindern. Aus dem rund 80 km langen Kleinbahnnetz wurde ein rund 40 km langes Netz, das in wesentlichen aus den Stammstrecken nach Kleinenbremen und nach Hille (Westfalen) besteht.
Städte
vom Ursprung der Weser (Zusammenfluss von Fulda und Werra) flussabwärts gesehen:
Weser in Bremen
Wesermündung bei Bremerhaven
Hann. Münden
Bad Karlshafen
Beverungen
Höxter
Holzminden
Bodenwerder
Hameln
Hessisch Oldendorf
Rinteln
Vlotho
Bad Oeynhausen
Porta Westfalica
Minden
Petershagen
Nienburg
Hoya
Achim
Bremen
Elsfleth
Brake
Nordenham
Bremerhaven
Störche
Die Störche (Ciconiidae) sind eine Vogelfamilie, die nicht nur in den Tropen und den Subtropen, sondern bis in die gemäßigten Zonen verbreitet ist.
Die Familie umfasst 6 Gattungen und 19 Arten. In Europa nisten zwei Arten, der Weißstorch (Ciconia ciconia) und der Schwarzstorch (C. nigra), zwei weitere Arten gelten als Ausnahmegäste, der Nimmersatt (Mycteria ibis) und der Marabu (Leptoptilos crumeniferus).
Die Störche sind große bis sehr große Schreitvögel offener Landschaften oder lichter, von Wasserläufen durchzogener Wälder.
Gemeinsame Merkmale sind die langen Beine, der lange, knicklose Hals sowie der lange, konisch zulaufende, bei manchen Arten auf- oder abwärtsgebogene Schnabel.
Flügel sind meist breit und brettartig und tief gefingert. Alle Störche sind gute Flieger und Thermiksegler, einige Arten sind Langstreckenzieher.
Die Nahrung wird im Schreiten vom Boden aufgelesen und besteht meist aus kleinen Nagetieren, Amphibien, Fischen, größeren Wirbellosen sowie Reptilien. Einige Arten, wie der Marabu, sind auch Aasfresser.
Weißstörche brüten meistens in Verbänden. Die Nester sind oft zu großen Konstruktionen anwachsende Ansammlungen von Zweigen und Ästen. Neststandorte sind Bäume, Felsklippen oder Gebäude.
Grundfarben des Gefieders sind Weiß und Schwarz, wobei die Schwarzanteile häufig ins Purpurne oder Grünliche changieren können.
Viele Störche sind stimmlos, bei ihnen kommen nur Instrumentallaute vor (zum Beispiel Schnabelklappern), andere sind aber durchaus stimmbegabt (zum Beispiel Schwarzstorch).
Südliche Mühlenroute
Die südliche Route verläuft von Pr. Oldendorf über Hüllhorst, Bad Oeynhausen und Porta Westfalica nach Minden. Das sind rd. 95 km. Verlief der Radweg bisher fast ohne jegliche Steigungen, werden nun auch Ansprüche an die Kletterfähigkeit gestellt: das Wiehen- und später das Wesergebirge müssen überquert werden.
Nach Besichtigung der Windmühle Hüllhorst-Schnathorst oder der Wassermühle "Schöne Mühle" in Wulferdingsen kann man an der "Wallücke" problemlos zur nördlichen Route wechseln (steile Abfahrt, in Gegenrichtung Kondition erforderlich). An der Weser entlang erreicht man über PW-Holzhausen (Windmühle) und den Weserradweg sehr schnell Minden. Das erspart den Anstieg am Wesergebirge. In PW-Kleinenbremen lohnt ein Abstecher zum Besucherbergwerk (Einfahrt mit einem alten Schienenbus). Die südliche Route ist landschaftlich sehr reizvoll.
Einzelheiten zu den Mühlen stehen in dem Artikel über die Westfälische Mühlenstraße.
Theater
In Minden befindet sich ein städtisches Theater und das überregional bekannte Preußen-Museum
Tourismus
Von touristischer Bedeutung ist das Weserbergland mit Hann. Münden, Reinhardswald, Solling, Bad Karlshafen, Höxter, Hameln sowie die verbliebenen Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert im Baustil der Weserrenaissance, von denen sich viele entlang der Ober- und Mittelweser befinden. An der Unterweser bietet die Wesermarsch mit den Städten Bremen, Bremerhaven und Brake sowie zahllosen Sielen, Kanälen und reetgedeckten Häusern touristische Höhepunkte. Im Wesertal verläuft der Weserradweg, inzwischen einer der beliebtesten Radfernwege in Deutschland.
Vereine
Petershagen ist Sitz der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V
Verkehr
Minden liegt an der Weser und am Mittellandkanal und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier findet man eines der wenigen Wasserstrassenkreuze in Deutschland (Mittellandkanal quert die Weser). Die Schachtschleuse verbindet die Weser und den Mittellandkanal. Sie überwindet 12 m Höhendifferenz. Südlich von Minden befindet sich die Nachbarstadt Porta Westfalica. Minden ist Endpunkt der S1 der S-Bahn Hannover, außerdem liegt es an den Eisenbahnstrecken von Hannover nach Bielefeld und Rheine, an der Weser-Aller-Bahn nach Rotenburg (Wümme) und unweit der Autobahn A2. Innerstädtisch fahren Busse, bis 1959 existierte eine Straßenbahn (siehe auch: Mindener Straßenbahn). Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund OstWestfalenLippe an.
Verkehr
Petershagen hat einen Bahnhof an der Weser-Aller-Bahn im Stadtteil Lahde. Die Bundesstraße 61 und Bundesstraße 482 führen auf beiden Weserseiten durch Petershagen den Verkehr von der A2 in Richtung Bremen weiter. In den 70er Jahren wurde eine neue Weserbrücke errichtet und der Fährbetrieb eingestellt. Petershagen besitzt einen Yacht- und Bootshafen sowie einen alten Fischerhafen an der Weser. Durch Petershagen-Lahde verläuft ein Schleusenkanal der Weser.
Wappen
Auf rotem Grund steht über einem silbernen (weißen) Wellenfluss eine silberne (weiße) Brücke auf zwei Pfeilern. Darüber stehen über Kreuz zwei silberne (weiße) Schlüssel, die wie die Wappenfarben rot-silber auf Petershagens Zugehörigkeit zum alten Fürstentum Minden hinweisen, dessen Residenz die Stadt zeitweilig war. Die Brücke und der Fluss symbolisieren Petershagens Lage links und rechts der Weser und die Verbindung der Ortschaften beiderseits des Flusses zu einer Stadt.
Wassermühlen
Guts-Wassermühle Hudenbeck
Wassermühle am Osterbach, Bad Oeynhausen
Wassermühle Bergkirchen, Schönen Mühle
Wassermühle Döhren, Plaggen Mühle
Wassermühle Eilhausen
Wassermühle Fiestel, Ellerburger Mühle
Wassermühle Hüllhorst
Wassermühle Kleinenbremen, Hartings Mühle
Wassermühle Volmerdingsen
Wind- und Wassermühle Lahde, Klostermühle
Wasserstraßenkreuz Minden
Seit 1916 wird die Weser in Minden vom Mittellandkanal überquert. 1998 kam eine zweite Trogbrücke hinzu, um dem gestiegenen Schiffsverkehr und den Ausbau des Kanals auf neue, größere Schiffsklassen Rechnung zu tragen. Drei Schleusen bilden zwei Verbindungen zwischen Weser und Mittellandkanal, es muß dabei eine Höhendifferenz von 12m überwunden werden. Das ist zum einen der Nordabstieg über die Schachtschleuse und zum anderen der Südabstieg über zwei Schleusen und dem auf halber Höhe liegenden Hafenbecken. Weiterhin gibt es am Wasserstraßenkreuz ein Pumpwerk, mit dem Weserwasser in den Kanal gepumpt wird, um dessen Wasserstand konstant zu halten.
Durch das Wasserstraßenkreuz Minden erhält die Weserschifffahrt eine direkte Verbindung in Richtung Westen zum Rhein und dem Ruhrgebiet sowie der Ems und nach Osten zur Elbe und über das Wasserstraßenkreuz Magdeburg und den Elbe-Havel-Kanal weiter bis nach Berlin und zur Oder.
Weißstorch
Weißstorch
Weißstorch (Ciconia ciconia ciconia)
Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Schreitvögel (Ciconiiformes)
Familie: Störche (Ciconiidae)
Gattung: Eigentliche Störche (Ciconia)
Art: Weißstorch
Wissenschaftlicher Name
Ciconia ciconia
Linnaeus, 1758
Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist eine Vogel-Art aus der Familie der Störche (Ciconiidae).
Weißstörche sind etwa 100 bis 110 cm lang und haben eine Flügelspannweite von etwa 200 bis 220 cm. Bis auf die schwarzen Schwungfedern ist das Federkleid rein weiß. Schnabel und Beine sind rötlich. Weißstörche haben ein Gewicht von etwa 2,5 bis 4,5 kg.
Da die Stimme des Weißstorchs nur schwach ausgeprägt ist, verständigt er sich durch Klappern mit dem Schnabel. Deshalb wird er auch Klapperstorch genannt. Vor allem sein Balzritual geht mit ausgiebigem gemeinsamem Schnabelklappern einher.
Weser
Die Weser ist ein Strom und nach dem Main der zweitlängste Fluss, der nur durch deutsches Gebiet fließt. Die längeren Flüsse Donau, Rhein, Elbe, Oder und Mosel haben entweder ihre Quelle oder ihre Mündung oder beide außerhalb Deutschlands.
Die Weser durchfließt Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen oder sie ist jeweils Grenzfluss von einigen dieser Bundesländer. Wenn man neben der Fulda (ihren kürzeren Quellfluss, der in Hessen entspringt), auch noch die Werra (ihren längeren Quellfluss) dazu zählt, reiht sich diesbezüglich auch noch Thüringen mit ein. Zusammen mit der Werra ist die 452 Kilometer lange Weser 744 Kilometer lang.
Weserbergland
Das Weserbergland ist ein Teil des Niedersächsischen Berglandes in Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen entlang des Flusses Weser zwischen Hann. Münden und Porta Westfalica in Deutschland.
Weserkraftwerke
Steinkohlekraftwerk der E.On in Farge (Unterweser)Elektrizitätswerke, die das Wasser der Weser nutzen:
Ort Betreiber Energiequelle in Betrieb
Würgassen E.ON Siedewasserreaktor bis 1995
Grohnde E.ON Druckwasserreaktor ja
Hameln Pfortmühle, Werder GWS Stadtwerke GmbH Wasser ja
Petershagen E.ON Wasser ja
Minden, Schachtschleuse Wasser nein
Schlüsselburg E.ON Wasser ja
Landesbergen E.ON Wasser, Erdgas ja
Drakenburg E.ON Wasser ja
Dörverden E.ON Wasser ja
Langwedel E.ON Wasser ja
Bremen-Hemelingen Greenpeace ernergy Wasser wieder ab ca. 2009
Bremen-Hastedt SWB Synor Steinkohle ja
Bremen-Industriehäfen SWB Synor Steinkohle, Erdgas ja
Farge E.ON Steinkohle ja
Stadland E.ON Druckwasserreaktor ja
Lahde Heysen E.ON Steinkohle ja
Weserradweg
Der Weserradweg ist ein rund 500 km langer Radfernweg entlang der Weser und eine der beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands.
Weserradweg - Verkehrsanbindung
Der Weserradweg wird im Bereich der Oberweser von mehreren Bahnlinien gekreuzt, die einen guten Zugang zum Radweg in Hannoversch Münden, Bad Karlshafen, Höxter und Holzminden ermöglichen. Ab Hameln verlaufen Eisenbahnstrecken parallel zur Weser über Bad Oeynhausen (Weserbahn), Minden, Nienburg, Verden bis nach Bremen. Weitere Bahnanschlüsse bestehen in Nordenham, Bremerhaven und Cuxhaven. Eine parallele Nutzung ist zwischen Hameln und Bremen gut möglich. In den RE- und RB-Zügen ist in der Regel ein Fahrradticket erforderlich.
Mit dem PKW gelangt man zum Start nach Hannoversch Münden am besten über die A7 (Hamburg-Füssen), nach Minden über die A2 (Berlin-Ruhrgebiet) und die A1/A27 bei Bremen. Der Endpunkt der A27 bei Cuxhaven ist gleichzeitig der Endpunkt des Weserradwegs.
Weserradweg - Verlauf
Der Weserradweg beginnt beim Zusammenfluss von Werra und Fulda bei Hannoversch Münden und folgt dem Verlauf des Flusses bis zu seiner Mündung in die Nordsee bei Bremerhaven. Dabei übertrifft die Länge des Radwegs die 452 Flusskilometer um rund 50 km, weil er dem Flussverlauf nicht immer exakt folgen kann.
Der Radweg folgt der Oberweser von Hann. Münden über Bad Karlshafen, Beverungen, Höxter, Holzminden, Bodenwerder, Hameln, Hessisch Oldendorf, Rinteln, Vlotho, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica durch das Wesertal nach Minden, dann entlang der Mittelweser durch die Norddeutsche Tiefebene über Petershagen, Nienburg, Hoya, Achim nach Bremen und der Unterweser bis zur Nordseeküste (Elsfleth, Brake, Nordenham Fähre, Bremerhaven, Cuxhaven).
Im Weserbergland führt die Strecke an vielen historischen Fachwerkstädten (Weserrenaissance) vorbei. Bei Verden (Aller) besteht eine Verbindung zum Allerradweg.
Weserradweg Besonderheiten
Der Weserradweg führt zum größten Teil durch nur leicht hügeliges oder gänzlich flaches, für Radfahrer leicht zu bewältigendes Land. Der stetige Nordwestwind kann die Radtour oft schwieriger gestalten, als man sich dies von einem Radweg durch recht ebenes Areal vorstellen mag. Ggf. sollte man für die Strecke entlang der Unter- und Mittelweser aus diesem Grund die Richtung umkehren, das heißt Start in Cuxhaven und Ziel in Minden. An der Oberweser ändert sich die Fahrtrichtung z. B. am Großen Weserbogen.
Weserroute
Ab Hann. Münden begleitet 39,9 Kilometer lang die B 80 die Weser auf der linken Seite bis Bad Karlshafen, weiter die B 83 auf 78,4 Kilometern bis Hameln. Sie wechselt hier die Flussseite und folgt weitere 21,9 Kilometer lang dem Weserlauf bis in die Nähe von Rinteln. Nun übernehmen die B 238 und in Folge die B 514 wieder linksseitig für 22,8 Kilometer das Geleit bis Bad Oeynhausen.
Die B 61 mit 33,4 und weiter die B 215 mit 75,0 Kilometern begleiten die Weser nun bis kurz hinter Verden (Aller) und haben dabei wieder auf die rechte Flussseite gewechselt. Weiter geht es auf der A 27 bis Bremerhaven (94,8 Kilometer) und damit zur Wesermündung.
Durch zahlreiche "Abkürzungen" ist die Weserroute insgesamt nur 366,2 Kilometer lang und damit rund 86 Kilometer kürzer als der Flusslauf. Auf weiten Strecken an Ober- und Mittelweser ist sie identisch mit der Deutschen Ferienstraße Straße der Weserrenaissance.
Wirtschaft und Infrastruktur
Ein großer Anteil des Kreisgebietes wird landwirtschaftlich genutzt. In Minden befindet sich Nahrungsmittel- und Chemieindustrie. Es gibt Niederlasssungen von Melitta und BASF. In Bad Oeynhausen liegt der Schwerpunkt auf medizinischen Einrichtungen.
Zugverhalten
Beim Weißstorch handelt es sich um einen Zugvogel, der jedes Jahr lange Strecken zwischen seinen Brutquartieren in Europa und seinen Winterquartieren zurücklegt. Der größte Teil der Störche überfliegt die Sahara und überwintert in Afrika, die östlichsten Populationen dagegen in Asien. Der Storch hat eine ausgeprägte Scheu vor großen Wasserflächen, so ziehen die so genannten "Weststörche" bei Gibraltar über das Mittelmeer, die "Oststörche" über den Bosporus. Die Wüste zu überqueren macht ihm dagegen nichts aus, da er die dort entstehende Thermik geschickt auszunutzen versteht.
Zusammenfluss von Fulda und Werra
Die Weser entsteht durch den Zusammenfluss von Fulda und Werra am Weserstein in der Stadt Hann. Münden.
Unweit davon auf einer Anhöhe befindet sich die Weserliedanlage, die dem auf den Strom gedichteten Lied huldigt.
Öffentliche Einrichtungen
In Minden befindet sich eine Filiale der Deutschen Bundesbank, ehemals Landeszentralbank von Nordrhein-Westfalen, (Strukturreform der Deutschen Bundesbank von 2002). In Minden ist ebenfalls die Kreisverwaltung des Kreises Minden-Lübbecke ansässig. Hinzu kommt Mindens Funktion als Bundeswehrstandort und als Standort eines großen Krankenhauses (zur Zeit Neubau des Krankenhauses am südlichen Stadtrand (Minden-Häverstädt) nahe Porta Westfalica-Barkhausen). Während die früher in Minden ansässige Bezirksregierung nach dem Krieg aus politischen Gründen nach Detmold verlegt wurde, gibt es heute in Minden immerhin noch eines von sieben Verwaltungsgerichten in NRW.